Larve
Hausbock-Käfer
Hausbock-Larve: 15-30 mm lang, nagt im Splint von Nadelhölzern, rotbraune Beißzange. Vollinsekt: 8-20 mm lang, dichtbehaarter Halsschild, zwei scharze Schwielen mit gelblich-weißer Querbinde.
Vollinsekt
Der Hausbock
Zu denjenigen Holzschädlingen, deren Larven ihre zerstörerische Tätigkeit im Holz vormehmen, gehören vor allen Dingen der Hausbockkäfer, oft gemeinsam mit dem Nagekäfer oder Pochkäfer („Holzwurm“) auftretend. Der Hausbockkäfer befällt ausschließlich Nadelholz, wobei Fichte sowie splintholzreiche Kiefer und Lärche bevorzugt werden. Das Hausbockweibchen legt z.B. ca. 400 Eier an das Holz, bzw. vornehmlich in die Trockenrisse des Holzes. Aus diesen Eiern schlüpfen dann die Larven, die die eigentlichen Holzzerstörer sind. Nach ihrer 4- bis 12jährigen Entwicklung – diese ist sehr stark von den Lebensbedingungen abhängig verpuppt sich die Larve in einer Puppenwiege dicht unterhalb der Holzoberfläche. Daraus schlüpft dann wieder der fertige Käfer, wodurch sich der Kreislauf der Entwicklung schließt, bzw. von neuem beginnt. Erst nach dem Schlüpfen wird auch dem Laien ersichtlich, dass ein Holzschädlingsbefall vorliegt. Sobald der Käfer das Holz verläßt, wird ein ovales, bis ca. 1 cm großes, ausgefranstes Flugloch sichtbar.


